DETAILS

Interpret:
Rocky Votolato

Plattentitel:
True Devotion

Label:
Defiance Records / Cargo

VÖ:
bereits erschienen

Punkte:
5.5 von 10

Weiterführende Links:

Autor:
Lasse Paulus
Düsseldorf, 08.03.2010

PLATTENKISTE

Rocky Votolato - True Devotion

Rocky Votolato - True Devotion

Rocky Votolato gehört wohl zu den bekanntesten Singer/Songwritern der vergangenen zehn Jahre. Als er 2002 sein Album „Burning My Travels Clean“ veröffentlichte, war das Genre der Songwriter wieder einmal in aller Munde.

Dashboard Confessional eroberten gerade die Vereinigten Staaten, St. Thomas veröffentlichte in Norwegen das Meisterwerk „I'm Coming Home“ und Kevin Devine schrieb seinen Hit „Protest Singer“. Die Qualität dieser Platten war durch die Bank fantastisch und es machte Spaß, sich durch die Neuveröffentlichungen dieses Genres zu hören. Irgendwann aber war der Markt gesättigt und die Alben wurden alle etwas belangloser. Diejenigen, die in den Charts Erfolg hatten, mussten plötzlich Kompromisse eingehen (Man denke bitte an die unsägliche Zusammenarbeit von Christopher Carrabba und Juli) oder kamen, wie Thomas Hansen, mit dem Ruhm einfach nicht zurecht. Rocky Votolato blieb als eine der wenigen Konstanten übrig. 2005 veröffentlichte er mit „Suicide Medicine“ sein wahrscheinlich bestes Album, das fast ausschließlich aus Hits besteht.

Nun erscheint sein neues Werk „True Devotion“. Eigentlich eine typische Votolato-Platte. Zehn Songs, alle sehr dezent instrumentiert und mit einer gewissen Melancholie versehen – textlich, wie auch musikalisch. Das Problem an „True Devotion“ ist jedoch, dass es so unglaublich belanglos wirkt. „Fragments“, gleich zu Beginn des Albums, hat zwar einen tollen Refrain, ansonsten plätschert das Album etwas schwermütig vor sich hin. Hits wie „Suicide Medicine“ vom gleichnamigen Album, oder „Without Eyes Still Seeing“ (2002) fehlen. Zwar enttäuscht Rocky Votolato auf recht hohem Niveau, aber er enttäuscht.

 

Freunde

 
 
 

Wir Präsentieren:

 
 
 
 

Prunkstücke