Interpret:
Iron & Wine
Plattentitel:
Around The Well
Label:
Sub Pop / Cargo
VÖ:
bereits erschienen
Punkte:
7.5 von 10
Autor:
Bastian Küllenberg
Wuppertal / Düsseldorf, 16.06.2009
Der Folk ist ja bereits seit einiger Zeit zurück im Fokus der musikinteressierten Öffentlichkeit. Nicht erst seit dem umjubelten Auftritt auf dem letztjährigen Haldern Pop Festival gehört der Name Iron & Wine dabei zu jenen, die man kennen sollte. Für all jene, an denen der bärtige Geschichtenerzähler Sam Beam und seine Band bislang spurlos vorbei gegangen sind, gibt es nun mit „Around The Well“ einen ausgewählten Raritäten-Sampler zur Nachhilfe.
Die Compilation startet im Jahr 2002, dem Jahr also, da das Iron & Wine Debütalbum „The Creek Drank The Cradle“ erschien und den Grundstein des Leisetreters legte. Weiterhin umfasst die Raritätensammlung Lieder aus allen Schaffensphasen und schließt auch unveröffentlichtes Material aus den Sessions zum letzten Longplayer „The Sheperd's Dog“ mit ein. Wenn dann auch noch Soundtrackbeiträge und Coverversionen, wie die schöne, von einer Postal Service-B-Seite bekannten Interpretation von „We Become Silhouettes“ mit dabei sind, bleibt für das Fanherz eigentlich wenig zu wünschen übrig.
Man erhält daher zwei CDs, randvoll mit kleinen, feinen, bezaubernden bis einfach nur schönen Songs, hübsch verpackt im liebevollen Schuber und mit einem schicken Artwork ausgestattet. Sub Pop macht so einmal mehr dem guten Namen alle Ehre und kann stolz auf diese Werkschau von einem der feinsten Folkies unserer Tage sein.