DETAILS

Interpret:
A.Armada

Plattentitel:
Anam Cara

Label:
Golden Antenna / Broken Silence

VÖ:
bereits erschienen

Punkte:
7.5 von 10

Weiterführende Links:

Autor:
Bastian Küllenberg
Wuppertal / Düsseldorf, 24.07.2008

PLATTENKISTE

A.Armada - Anam Cara

A.Armada - Anam Cara Zugegeben, es fällt schwer, nicht ins Wortspiel zu verfallen. Ahtens, Georgia ist die Heimat von A.Armada und Bilder von antiken Götterwelten oder schwebenden Wolkentürmen mögen einem beim Hören dieser Klänge in den Kopf kommen. Die Band spielt instrumentalen Rock, oft auf volle Gitarren und druckvolles Schlagzeug ebenso setzend wie auf sphärisches Keyboard. Man darf dies gerne in einer Ecke mit Mogwai, 65daysofstatic oder Explosions In The Sky verorten.

Weite ist ein Begriff, der alle zuvor genannten Bands klanglich vereint und so ist es auch bei „Anam Cara“ deutlich spürbar, dass die Grenzen dieser fünf Lieder ihren Verfolgern fliehen. „The Dam Was Split But The City Was Save“ lässt zum Auftakt streckenweise das Schillern der Sonne auf einer glatten Wasseroberfläche erinnern, entwickelt sich völlig natürlich und fließt anschließend in das einnehmende „The Moon Shifts The Sea, The Sea Shapes The Shore, The Shore Shakes The Sand, The Sand Sinks The Ship.“ Behutsam baut sich das Lied zu ganzer Wirkung auf und findet mit dem treibenden „Fall Triumph“ einen würdigen Nachfolger.

27 Minuten lang entführen A.Armada mit ihrem Debüt in eine mystische Zauberwelt. Hobbits oder Orks sind hier jedoch nicht zu befürchten. „Anam Cara“ ist ein Minialbum für ein Maxi-Erlebnis.


 

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