vom 26.01.2009 - Bastian Küllenberg, Wuppertal / Düsseldorf

Alison Records sind schon länger für ihre liebevoll verpackten Promo-Cds bekannt. Da wird gerne von Hand gebastelt und zum Honig-Album gab es beispielsweis- was wohl? - Honig! Klar, dass man es sich dann bei einem Album wie „Glaxo“, das wie der wahrgewordene Albtraum jedes Trübsalbläsers klingt, nicht nehmen läßt, ordentlich die Fetzen fliegen zu lassen. Alles so schön bunt hier! Da rieselt der Glitzerstaub. Aus einer Zellofantüte purzeln, begleitet von erwähntem bunten Plastikglitter einige goldene Kügelchen und sonstiger discophile Dekospaß. Doch kommen wir zum Inhalt, Vorhang auf für Situation LeClerq. Crazewire fragte bei Robert nach, seines Zeichens für Bass und einige elektronische Programmierungen verantwortlich.
vom 26.01.2009 - Crazewire Redaktion, Köln

Die eine Band wird ganz gerne von hiesigen Kritikern aller Gattungen als zu jung für ihre Arroganz erachtet und trotzdem als erfrischend trotzig abgestempelt, zerrissen um sofort wieder bejubelt zu werden als wären sie der 1. FC Köln, dabei sind die drei Jungens von 1000 Robota doch eher im gemütskühleren Hamburger Umfeld beheimatet. Die andere Truppe wurde gerade in diesem Monat von einem populären Berliner Onlinemagazine zur Band des Monats erklärt, dabei sind Mondo Fumatore in der Hauptstadtszene schon Jahre unterwegs. Grund genug für unseren Außenkorrespondenten die Kamera einzupacken und die beiden im Friedrichshainer Rosi's zu besuchen. Ein Erlebnis ganz unterschiedlicher Art durfte man nur wenige Tage zuvor nur drei Kilometer weiter westlich, im Postbahnhof, erleben: ein Blick auf die Notizen und Bilder zu Animal Collective ist nur zu empfehlen. Doch auch der Westen der Republik soll wieder mal nicht zu kurz kommen, im Kölner Gebäude 9 präsentierten sich +/- {Plus/Minus} und Loudest Boom Bah Yea und lassen uns die kunterbunte Berichterstattung dieser Woche damit freundlicherweise abrunden.
vom 26.01.2009 - Crazewire Redaktion, Köln

Auch diesen Monat gibt die Crazewire-Redaktion ihr Äußerstes um euch nicht zuhause dem Festivalsommer hinterher und entgegen zu trauern. Mal ehrlich, von der Kälte in den warmen Schoß einer geliebten Band zu taumeln, kann doch eine schöne Alternative zum verschwitzten Verweilen auf einem Acker irgendwo im nirgendwo sein. Die folgenden Termine von Future Islands, Sebastian Grainger & The Mountains, ClickClickDecker, Washington, Dear Reader, Oxford Collapse, Puppetmastaz und Emilíana Torrini sind die von Crazewire zusammengetragenen Wunderheilmittel der Saison.
vom 19.01.2009 - Crazewire Redaktion, Köln

Ganz so spektakulär wie der tollkühne Pilot aus New York werden wir dieses Jahr nicht einläuten können. Aber auch wir werden 2009 alles dafür geben, damit wir unseren Lesern als Helden in den Ohren liegen können. Helden des guten Geschmacks versteht sich. Dennoch hoffen wir, dass wenigstens einer der Passagiere auf den Tragflächen des im Hudson Rivers dahintreibenden Flugzeugs seine Rettung mit etwas Musik untermahlen konnte. Ansonsten lasst es euch eine Lehre sein: Geht niemals aus dem Haus ohne eure portablen Abspielgeräte für alle Eventualitäten versehen zu haben. Zum Jahresauftakt befinden sich in der Plattenkiste: Franz Ferdinand, Antony & The Johnsons, Animal Collective, Stun, Jeremy Warmsley, Whirlpool Guest House, Friends, I Heart Hiroshima, Lindstrøm, Jedi Mind Tricks, Holly McNarland, Banquo, Freequency und Scott Weiland.
vom 19.01.2009 - Crazewire Redaktion, Köln

Wem aber das Überqueren einer stark befahrenen Straße auf dem Weg zum Venue, wo seine Lieblingsband spielen wird, schon Abenteuer genug sein sollte, ist bei Crazewire aber mindestens genauso gut an der richtigen Adresse. Ganz ohne Notwasserungen in kalten Flüssen kann man die Beine hochlegen und es sich zu unserer neuen Fotogalerie zu HATHAT und dem Konzertbericht über das Großstadtgeflüster gemütlich machen. Natürlich immer vorausgesetzt, dass Gasprom nicht die Leitungen abdreht. Aber wozu gibt es Vodka? Der hält warm, heitert auf, darf zu guter Musik nicht fehlen und wenn man ganz viel davon trinkt, wird man auch wieder abenteuerlustig. Na dann Prost! 2009, wir sind soweit.
vom 19.01.2009 - Renate Bichert, Remscheid

Einen Tag vor Heiligabend beschert das Hamburger Label Audiolith seine Fans mit einem Weihnachtskonzert im Kölner Kulturbunker. Herrlich unbesinnt konnte man an diesem Abend mit Juri Gagarin und Egotronic (und eigentlich auch Plemo, der allerdings aus gesundheitlichen Gründen absagen musste) den ganzen Weihnachtsstress vergessen und mit echter, ungezwungener Freude gegen Deutschland raven. Aber wie ravet man eigentlich gegen Deutschland? Und gehört so eine Attitüde nicht eigentlich eher in den Punk? Torsun von Egotronic klärt uns auf.
vom 15.01.2009 - Crazewire Redaktion, Köln

Liebe Leserinnen und Leser,
wir hoffen sehr, dass der Jahreswechsel allseits zur Zufriedenheit verlebt wurde und wünschen ein erfolgreiches 2009.
Crazewire erwacht so langsam aus dem Winterschlaf, Zeit das neue Jahr einzuläuten. Als besonderes Bonbon, präsentieren wir daher zum Auftakt ein Interview mit Billy Bragg, bevor es ab Montag wieder mit frischen Reviews, Interviews und Berichten weitergeht.
vom 15.01.2009 - Bastian Küllenberg, Wuppertal / Düsseldorf

Lang, lang ist es her und doch höchst lebendig. Vor gut einem
Vierteljahrundert erschien das Debütalbum und wurde zum Grundstein
eines Musikers, der in der Folge zum Aushängeschild der britischen
Singer/Songwriter und Punk - Gilde werden sollte. Billy Bragg, Mr. "New England", der "Milk Man Of Human Kindness", Autor
zahlreicher Höhepunkte akustisch instrumentierten Aufbegehrens, ebenso
wie feinfühliger Liebeslieder. Politisches Sprachrohr, Traditionalist
und Bewahrer des Geistes Woody Guthries und ein aufmerksamer Beobachter
menschlichen Lebens. Fast möchte man Legende sagen. Beim Gastspiel in
Köln bot sich Crazewire tatsächlich die Gelegenheit zur
Audienz beim Meister, doch von Zeremoniell und demutgebietender
Starattitüde keine Spur. Und sonst so?