DETAILS

Interpret:
Jonah Matranga

Titel:
Beyoncé vertraut ihm und er vertraut Barack Obama

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Autor:
Renate Bichert
Remscheid, 08.07.2008

INTERVIEWS

Jonah Matranga - Beyoncé vertraut ihm und er vertraut Barack Obama

Jonah Matranga - Beyoncé vertraut ihm und er vertraut Barack Obama

Skandal! R`n´B Queen Beyoncé Knowles hat sich von Rapper Jay-Z getrennt. Gerüchten zufolge ist sie nun mit dem Singer/Songwriter Jonah Matranga zusammen, ein kleiner, dünner Kerl, der nicht einmal zu den Superreichen zählt.

Keine Angst, Crazewire ist nicht die neue celebrity-gossip-homepage geworden und es geht hier auch nicht um Beyoncé Knowles. Es geht um den Mann der dieses Gerücht mit dem Song „What Beyoncé Said To Jay-Z Before She Left Him For Me“ in die Welt gesetzt hat - Jonah Matranga.

Die Boulevardpresse hat den Song nicht gehört. Warum auch? Wer ist schon Jonah Matranga, dass er sich das Recht herausnimmt zu behaupten, dass Beyoncé ihn liebt? Aber das scheint Jonah nicht zu stören, Hauptsache, er kann seine Geschichte erzählen: “Es ist schon komisch. Die Dinge, die mich weniger attraktiv machen, waren die Dinge, die sie von mir überzeugt haben. Jay-Z hat sie betrogen und sie wusste, dass ich das niemals machen würde, weil ich arm bin, klein, nicht reimen kann, nicht berühmt bin... Warum sollte ich also jemanden betrügen?"

Jonah hat sichtlich Spaß daran dieses Gerücht aufzubauschen. Mit bearbeiteten Paparazzi-Fotos macht er es zu einem Gesamtkunstwerk, das die Barriere zwischen den kleinen und den großen Stars aufbricht und Menschen wie Beyoncé weniger unerreichbar macht. Oder ist es vielleicht ein Zeichen, dass er langsam bereit ist, in einer höheren Liga zu spielen?

Nach drei Bands und dem Soloprojekt Onlinedrawing hat er beschlossen, als Jonah Matranga ein neues Soloprojekt zu gründen: "Ich muss einfach hin und wieder ganz neu anfangen. Es ist sehr dumm, eine schlechte Businessstrategie, aber ich habe es so gemacht. Viele Künstler, die ich kenne haben es so gemacht und ich finde es okay."

Auch die Zusammenarbeit mir anderen Künstlern scheut Jonah nicht. Nachdem er unter anderem mit Deftones und Fort Minor zusammengearbeitet hat, fragte Crazewire ihn, ob er sich trauen würde, Jay-Z nach einer Zusammenarbeit zu fragen. "Auf jeden Fall. Ich fände es toll mit ihm zu arbeiten, wenn er nur über seine Bitterkeit hinweg käme. Aber er scheint erwachsen genug um das zu tun. Es gibt etliche Hip Hop Produzenten, mit denen ich zusammenarbeiten würde. Dre, Timberland, Neptunes..."

Doch Jonah kann mehr als nur Gerüchte in die Welt setzen. Wie so viele Musiker hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen zum wählen zu animieren – und zwar am besten für Barack Obama. Mit „I Believe Barack Obama“, das man auf seiner Homepage runterladen kann, bezieht er eindeutig Stellung: „Er ist für mich kein Gott oder so was. Ich denke einfach, dass er offen und ehrlich spricht und dass seine Ideen großartig sind. Außerdem ist er eine unglaubliche, natürliche und bescheidene Führungspersönlichkeit."

Ein offener Brief auf seiner Homepage erklärt, warum man wählen gehen sollte. Bringt ihm seine Position als Musiker Vorteile, diese Botschaften zu übermitteln? “Ich spreche nicht als Musiker, sondern einfach als Person. Ich denke nicht, dass Künstler dazu verpflichtet sind für jemanden einzutreten und ich denke auch nicht, dass die Leute ihnen eher zuhören sollten als anderen Menschen. Alles, was ich auf der Bühne oder auf meiner Website sage, sage ich auch meinen Freunden und meiner Familie.”

Ein neues Album können wir in nächster Zeit nicht erwarten, aber vom 15. bis zum 21. Juli wird Jonah in Deutschland touren:

  • 15.07 Berlin - Magnet
  • 16.07 Kiel - Weltruf
  • 17.07 Münster - Amp
  • 18.07 Duisburg - Steinbruch
  • 20.07 Karlsruhe - Das Fest
  • 21.07 Marburg - Havanna 8


 

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