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CRAZEWIRE Best Of:
September 2011

Autor:
Crazewire Redaktion
Köln, 05.10.2011

PLATTENKISTE

CRAZEWIRE Best Of September 2011

Allmonatlich müssen wir uns entscheiden. Die Spreu vom Weizen trennen in einen Wulst aus Neuerscheinungen, Flops und Highlights. Ob wir uns in diesen Monat richtig entschieden haben, seht ihr in unserem Best Of September 2011. Mit dabei: Apparat, Boy, Kevin Devine, Fruits Bats und Kasabian.

 

Apparat - The Devil's Walk

1. Apparat - The Devil's Walk

Nicht selten möchte man meinen, einen Notwist Track zu hören, wenn man Saschas Stimme durch die Markus Achers ersetzen würde. Aber das ist gar nicht nötig. Apparat steht für sich selbst, divergiert zwischen Kontemplation und Euphorie, ist wunderbar und detailverliebt arrangiert, schwappt manchmal sogar in Dream-Pop-Gefilde á la Sigur Ros über, wird aber nie kitschig und hinterlässt des Öfteren, wie eingangs erwähnt, eine Gänsehaut.

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Boy - Mutual Friends

2. Boy - Mutual Friends

Boy erzählen Geschichten aus dem Leben. Mal sind sie zuversichtlich und optimistisch, mal sind sie melancholisch. Wie das Leben eben so spielt. So wartet die „Waitress“ darauf, dass ihr Leben endlich beginnt, denn „she wanted so much more“. Während alle anderen Menschen um sie herum ihren Beschäftigungen nachgehen, bleibt der Kellnerin nichts anderes als zu Warten.

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Kevin Devine - Between The Concrete & Clouds

3. Kevin Devine - Between The Concrete & Clouds

Immer wenn ich den Namen Kevin Devine lese, muss ich an sein großartiges Album „Circle Gets The Square“ denken. Mit den beiden Hits „Protest Singer“ und „Write Your Story Now“ hat er vor zehn Jahren die Messlatte in Sachen Singer-/Songwriter so hoch gelegt, dass (mich) die immer noch gehypten und fast wöchentlich erscheinenden Akustikalben sämtlicher Punkrocksänger dieser Welt schlicht und einfach langweilen.

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Fruit Bats - Tripper

4. Fruit Bats - Tripper

Als Early Adopter der Folk-Rock-Welle, die gegen Ende der neunziger Jahre in Amerika Einzug hielt, entwickelte er mit seiner Band bis heute einen unverfälschten, ursympathischen Drive, der in der Form höchstens noch von seinem Chicagoer Nachbarn im Geiste, Jeff Tweedy, geteilt werden kann. „Tripper“ ist nun ein facettenreiches, kleines Werk mit reibungsloser Dynamik und einer einheitlichen Stimmung, trotz ihrer so unterschiedlichen Songs.

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Kasabian - Velociraptor!

5. Kasabian - Velociraptor!

Zwar erreichen Kasabian außerhalb des britischen Reiches bei weitem nicht denselben Gossip-Faktor wie Noel und Liam, doch in puncto Größenwahn und Hybris können sie den großen Vorbildern bereits mehr als das Wasser reichen. „West Ryder Pauper Lunatic Asylum“ war die Visitenkarte, mit der sich Kasabian nach dem eher mäßigen „Empire“ wieder krachend zurückmeldeten. „Velociraptor!“ ist nun das Album, das ihnen den Weg in die Stadien der Welt ebnen wird.

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