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CRAZEWIRE Best Of:
September 2009

Autor:
Crazewire Redaktion
Köln, 05.10.2009

PLATTENKISTE

CRAZEWIRE Best Of September 2009

Zum Glück müssen uns die Bands und Interpreten, die wir jede Woche auf's Neue hier vorstellen nicht mit waghalsigen Kunststückchen und abgefahrenen Wetten überzeugen, um in unser Best Of zu kommen. Lediglich eine astreine Performance wird verlangt. Das klingt eher unspektakulär und relativ leicht, aber Ende schaffen es eben doch nur fünf. Die Performance-Könige des letzten Monats sind: Kings Of Convenience, Health, Jamie T, The Big Pink und Wild Beasts.

 

Kings Of Convenience - Declaration Of Dependence

1. Kings Of Convenience - Declaration Of Dependence

Das Wiedersehen mit Kings Of Convenience ist mehr als ein voller Erfolg. Ein Wiedersehen, das bewiesen hat, dass man mit Kings Of Convenience eine Band für's Leben gefunden haben kann. Und so läuft es bei einem Treffen mit dem besten Freund. „So we meet again / after several years, several years of separation“. Am Ende entschwindet man wieder zurück in sein Leben, jeder in sein anderes, eigenes Leben. Doch was bleibt ist die Abhängigkeit.

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Health - Get Color

2. Health - Get Color

107 Sekunden reichen aus, um klar zu machen, dass diese Band nur nach eigenen Regeln spielt. So verweben sie im weiteren Verlauf des Albums Schicht um Schicht Synthieflächen, sägende Gitarren und unruhige Drums, zaubern abgefahrene Geräusche aus ihren seltsamen Gerätschaften...

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Jamie T - Kings And Queens

3. Jamie T - Kings And Queens

Die Songs auf „Kings And Queens“ stehen in keiner Albumtradition, sie sind selbstständig und unabhängig voneinander. Man muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich seine Lieblingssongs rauspickt und im Shuffle hört.

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The Big Pink - A Brief History Of Love

4. The Big Pink - A Brief History Of Love

Willkommen in der dunklen, dunklen Welt von The Big Pink, in der jedes Lächeln eine Sünde ist. In der die Monotonie zum Stilmittel auserkoren wurde. In der ein Song wie „Crystal Visions“ durch die Feedbackmühle gedreht wird, bis am Ende nicht mehr übrig bleibt als sakrale Größe, zu der man andächtig auf seine Schuhe starrt, die ununterbrochen wippen.

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Wild Beasts - Two Dancers

5. Wild Beasts - Two Dancers

Nach ihrem letztjährigen Debüt „Limbo, Panto“ hat das Quartett aus Leeds nun zum ganz großen Wurf ausgeholt und eine perfekte Symbiose aus Theatralik und tanzbaren Rhythmen geschaffen, so gewaltig und groß, dass einem nach dem ersten Hören vor lauter Wohlklang die Ohren klingeln.

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