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CRAZEWIRE Best Of:
Oktober 2009

Autor:
Crazewire Redaktion
Köln, 02.11.2009

PLATTENKISTE

CRAZEWIRE Best Of Oktober 2009

Ein Mindestmaß an Basisdemokratie schadet auch dem totalitärsten Magazin nicht. Daher ruft Crazewire die Resaktion in jedem Monat zur Abstimmung an die digitale Urne. Nicht immer fällt die Wahl dabei so schwer, wie in diesem an Glanzlichtern eher armen Oktober. Mit schwachen Mehrheiten ziehen Port O'Brien, Vitalic, The Twilight Sad, Helgi Hrafn Jónsson und Jochen Distelmeyer ins Parlament ein.

 

Port O'Brien - Threadbare

1. Port O'Brien - Threadbare

Doch hier stehen sie jetzt, mit einem Album, das als Selbsthilfe des Künstlers zu verstehen ist und die einzelnen Phase des Schmerzes, der Überwindung und der Akzeptanz widerspiegelt. Von bitterer Melancholie wie eben den beiden „High Without The Hope“-Stücken geht es langsam über Tränen in den Augen wie „In The Meantime“ oder der ersten Single des Albums „My Will Is Good“ wieder auf ein Niveau, in der ein Lachen wieder möglich ist, ja Freude am Leben wiederkehrt.

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Vitalic - Flashmob

2. Vitalic - Flashmob

Doch gerade durch diese verklärte, unkommentierte Benutzung an sich abgenutzter Stilelemente, schafft Vitalic eine einzigartige Stimmung, die fernab jeglicher Realität die Großraumdiscos der Achtziger Jahre wieder auferstehen lässt. Eine Welt, in der Frauen emotionslos zu dreckigen Beats wie in „One Above One“ singen, ohne mit der Wimper zu zucken.

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The Twilight Sad - Forget The Night Ahead

3. The Twilight Sad - Forget The Night Ahead

Es fällt tatsächlich schwer dem geforderten Imperativ des Album-Titels folge zu leisten, denn man steht mit diesem Album auf der ersten Sprosse einer nur nach unten führenden Leiter. Man kann die bevorstehende Nacht eben nicht schon vergessen, wenn sie doch gerade erst vor einem liegt.

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Helgi Hrafn Jónsson - For The Rest Of My Childhood

4. Helgi Hrafn Jónsson - For The Rest Of My Childhood

Leise, bedächtig schleicht sich Jonsson in Songs wie „Dry Run“ an die Futtertöpfe der großen Gefühle und lässt diese Songs in einer kurzen Explosion aus Streichern verglühen. Leidend ist das, doch niemals selbstmitleidig.

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Jochen Distelmeyer - Heavy

5. Jochen Distelmeyer - Heavy

„Heavy“, das Solodebütalbum, ist ein Streifzug durch die letzten Blumfeldalben geworden und alle Abschiedswehmut ist mit einem Male verflogen. „Lass Uns Liebe Sein“ verbindet wieder alle Elemente, die man an der Musik Blumfelds schon so schätzte...

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