DETAILS

Kategorie:
Konzertbericht

Titel:
We Were Promised Jetpacks

Interpret:
We Were Promised Jetpacks

Datum:
04.09.2009

Lokation:
Köln. Studio 672

Weiterführende Links:

Autor:
Bastian Küllenberg
Wuppertal / Düsseldorf, 14.09.2009

BERICHTE

Konzertbericht - We Were Promised Jetpacks

We Were Promised Jetpacks

Ganz schön voll ist es im Studio 672 und das nicht ohne Grund. An diesem Abend hat man die Gelegenheit, eine Band in kleinem Ambiente zu erleben, die - wenn der Blätterwald weiterhin so raschelt und die Indie-Disco-Hypemaschine erst einmal ins Rollen gekommen ist - bald in weitaus größere Hallen umziehen wird.

We Were Promised Jetpacks stehen auf dem Plan und so sind sie zahlreich erschienen, die Trendsucher. Vom tanzwütigen Teenager bis zur grauen Musikfaschisten-Eminenz ist alles versammelt, was man auf einem guten Konzert in Köln erwarten darf. Mutmaßlich hat auch die lokal verortete Vorband Menagerie den einen oder anderen Besucher gezogen, denn bereits bei ihrem pünktlichen Auftritt herrscht gute Stimmung und das, obgleich die Band mit ihren oft ruhigen, sich langsam aufbauenden Songs auf den ersten Blick nicht so recht zum Hauptact passen will. Die mangelnde Kompatibilität gleichen Menagerie jedoch dank eines atmosphärischen Sets aus, bei dem nicht zuletzt die Verwendung von direkt zwei Schlagzeugen positiv auffällt und das sich auch durch einen minutenlangen Mikrofonschaden nicht zerstören lässt. Diese Kapelle darf man gerne auf dem Schirm haben. Im Anschluss dann Erwartung, Spannung, Euphorie.

We Were Promised Jetpacks werden sehnlich erwartet und starten mit dem Opener des aktuellen Albums. „It's Thunder And Lightning“ darf mit Recht als inoffizieller Lieblingssong der stetig wachsenden Fangemeinde gelten, so dass die Stimmung von Anfang an auf Hochtour gepusht wird. Die Hymne „Quiet Little Voices“ spielt die Band ebenfalls recht früh und kurz hat man Angst, ob das nicht ein Eigentor wird. Doch die Schotten lassen dem Publikum keine Chance zur Langeweile und retten den Schwung der Single über die nächsten Stücke. Keine Frage, dass es da am Ende noch eine zackige Zugabe hagelt, bevor man We Were Promised Jetpacks unter lautem Beifall in den Feierabend entlässt. Generalprobe bestanden!

Im Studio 672 ist es damit vorbei, doch der Livemusik soll eine After Show Party vergönnt sein. Auch wenn ein kurzfristiger Ortswechsel den einen oder anderen Konzertbesucher verwirren mag,  finden sich daher nicht wenige kurze Zeit später zu Füßen des Hauptbahnhofs in einer Lokalitätä unbekannten Namens ein, um sich vom Power-To-Peter-Kollektiv zünftig beschallen zu lassen. Hier hat man die Freude, neben anderen mit Inspektor Hase auch ein bekanntes Gesicht aus der weitläufigen Crazewire-Geschichte am DJ-Pult zu erleben und gemeinsam durch die Nacht zu tanzen.


 

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