DETAILS

Kategorie:
Konzertbericht

Titel:
Foster The People

Interpret:
Foster The People

Datum:
12.11.2011

Lokation:
Uebel & Gefährlich, Hamburg

Weiterführende Links:

Autor:
Lisa Bertram
Köln, 23.11.2011

BERICHTE

Konzertbericht - Foster The People

Foster The People

Eine kalte Nacht, blinkende Lichter vom Volksfest und eine strapazierende Parkplatzsuche: Der Weg zum hiesigen Bunker, in dem sich der „beste Club der Welt“ (Zitat des Betreibers Tino Hanekamp) befindet, war lang. Wenn die Elektropop-Jungs von Foster The People schon das örtliche Kölner Luxor verschmähen, muss man sich eben nach Hamburg begeben, um die Newcomer-Sensation zu erleben. Unlängst waren die „Pumped Up Kicks“ diesen Sommer zum Radio-Hit geworden. Nun sollte man die Band und ihren Live-Auftritt auf Herz und Nieren prüfen und sobald man in den vierten Stock gelangt, erkennt man: es ist ordentlich voll. Der seit Tagen ausverkaufte Club, scheint aus allen Nähten zu platzen und an einen Mitspring-Platz in den ersten Reihen, ist gar nicht erst zu denken.

Als sich endlich der Vorhang lüftet, springt ein munterer Foster über die Bühne, der Rest der Band nimmt seine Plätze ein. Erstaunlich nah am Studiosound klingt der Auftritt der Amerikaner, es wird auf Synthies und Buschtrommeln eingehauen, als ob es kein Morgen gäbe. Foster gibt am Mikrofon alles und die Menge nimmt dies hüpfend zur Kenntnis. Beatlastige Tracks wie „Miss You“ oder das tanzbare „Life On The Nickel“ kommen genauso an wie der Mitschunkel-Track „Waste“. Seifenblasen inklusive. Dass jeder Track beim Publikum für so viel Stimmung sorgt, sagt schon einiges über das Debütalbum der Band aus – die Jungs haben ein echtes Glanzstück als Erstlingswerk hingelegt. „Helena Beat“ ist ein Synthie-Song der Extraklasse und „Don‘t Stop“ sorgt für erhobene Fäuste.

Nach einer Stunde verabschiedet sich die Band, nur um einige Minuten später mit dem letzten fehlenden Song wiederzukehren. Als die ersten Takte der „Pumped Up Kicks“ ertönen, geht der Club in Kreischen und Klatschen unter. Hier hat sich trotz Radio noch niemand die erste Single totgehört. Als besonderes Schmankerl geht der Song in eine Remix-Version über und sorgt so zum Schluss noch einmal für Ekstase, um anschließend das ausgepowerte Publikum in die kalte Nacht zu entlassen.


 

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